Überblick schaffen
Relevante Informationen, Aufgaben und Absprachen an einem Ort zusammenführen.
Über uns
Der Homecare Assistant ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus eigener Erfahrung als pflegender Angehöriger. Er soll Druck reduzieren, Zeit sparen und dabei helfen, im Pflegealltag den Überblick zu behalten.
Die Entstehung
Fast ein Jahr lang habe ich meine schwer erkrankte Mutter rund um die Uhr zu Hause gepflegt. Diese Zeit war körperlich und emotional äußerst belastend. In den letzten Monaten blieb ein nahezu konstantes Gefühl von Erschöpfung und Überforderung.
Für die Suche nach möglicherweise vorhandenen digitalen Hilfen fehlte schlicht die Kraft. Man funktioniert nur noch - irgendwie.
Viele Jahre später unterstützte ich meinen Vater bei der Bewältigung seiner verschiedenen Erkrankungen. Nach einer akuten Zuckerentgleisung im Frühjahr 2025 standen plötzlich so viele Fragen im Raum, dass ich neben der klassischen Internetsuche erstmals intensiv auf KI zurückgriff. Daraus entstand der Entschluss, den Homecare Assistant zu entwickeln.
2010 · Der Crashkurs
Fast ein Jahr lang bedeutete Pflege Verantwortung rund um die Uhr - und die Erfahrung, wie schnell Kraft und Überblick schwinden können.
Die Langstrecke
Viele Erkrankungen, mehrere Ärzte und zahlreiche Medikamente machen sichtbar, wie komplex häusliche Versorgung über Jahre hinweg wird.
Frühjahr 2025 · Der Entschluss
Eine akute Zuckerentgleisung und erste hilfreiche Versuche mit KI gaben den Anstoß, moderne Technologie gezielt für die häusliche Pflege nutzbar zu machen.
Weniger Druck im Pflegealltag
Wer einen Angehörigen unterstützt, kennt die ständig wiederkehrenden Fragen. Diese mentale Last kann zermürben.
Geht durch fehlenden Überblick etwas schief, kommt schnell das Gefühl hinzu, versagt zu haben. Doch viele solcher Situationen lassen sich vermeiden - wenn Informationen, Aufgaben und Absprachen zuverlässig zusammengeführt werden.
„Habe ich an alles gedacht?“
„Reichen die Medikamente über das Wochenende?“
„Was hat der Arzt noch gesagt?“
„Haben wir heute die Augentropfen gegeben?“
Technologie mit einem klaren Zweck
Häusliche Pflege gehört für mich zu den komplexesten gesellschaftlichen Aufgaben überhaupt. Trotzdem findet sie häufig im Verborgenen statt und erhält nicht die Aufmerksamkeit, die ihrer Bedeutung entspricht.
Ich bin überzeugt, dass Digitalisierung und künstliche Intelligenz einen wirklichen Unterschied machen können. Der HCA wird deshalb KI-nativ entwickelt: mit moderner Technologie, die dabei helfen soll, die vielen Informationen und Aufgaben eines Pflegealltags beherrschbarer zu machen.
Relevante Informationen, Aufgaben und Absprachen an einem Ort zusammenführen.
Wiederkehrende Organisation vereinfachen und Informationen schneller verfügbar machen.
Das ständige Gefühl, etwas vergessen zu haben, durch verlässliche Strukturen verringern.
Unser Anspruch
Im Pflegeprozess muss man sich auf die eingesetzten Hilfsmittel verlassen können. Als hauptberuflicher Pressesprecher eines Hamburger Krankenhauses kenne ich das Gesundheitswesen auch aus meinem beruflichen Alltag. Entscheidend bleibt meine Perspektive als Angehöriger: Ich weiß, wie es sich anfühlt, dauerhaft Verantwortung zu tragen und dabei den Überblick nicht verlieren zu dürfen.
Technische Verlässlichkeit ist das wichtigste Ziel bei der Entwicklung des HCA.
Jede Funktion soll einen konkreten Nutzen haben, Zeit sparen und Menschen im Pflegealltag entlasten.
Der HCA ist ein Hilfsmittel. Er ersetzt weder Angehörige noch Ärzte, Pflegefachkräfte oder andere Beteiligte.
Der HCA soll mit Erfahrungen wachsen
Pflege ist individuell. Deshalb kann eine gute Lösung nicht allein am Schreibtisch entstehen. Ich freue mich über Rückmeldungen zum Homecare Assistant - besonders über Situationen, Aufgaben und Belastungen, bei denen zusätzliche Unterstützung hilfreich wäre.
Nicht jeder Wunsch wird sich umsetzen lassen. Aber jede Erfahrung hilft dabei, den Pflegealltag besser zu verstehen und den HCA Schritt für Schritt nützlicher zu machen.