Für Fachkreise · Unser Entwicklungsweg

Von fundierter Information zur intelligent unterstützten Pflegeorganisation.

Homecare Assistant entsteht in drei aufeinander aufbauenden Stufen. Jede Stufe verfolgt dasselbe Ziel: pflegende Familien dabei zu unterstützen, häusliche Pflege verlässlich, übersichtlich und gemeinsam zu organisieren.

Mehrere Generationen als Sinnbild für gemeinsam organisierte häusliche Pflege
Information · App · KI Drei Stufen, die fachlich und rechtlich aufeinander aufbauen.

Unser Ausgangspunkt

Gute häusliche Pflege braucht eine gute Organisation.

Pflegende Familien koordinieren Termine, Medikamente, Dokumente, Aufgaben und Absprachen – häufig zusätzlich zu Beruf und eigenem Familienalltag. Verlässliche Orientierung und gemeinsam nutzbare Strukturen können dabei spürbar entlasten. Eine gute Organisation schützt zudem vor vermeidbaren Störungen in Abläufen und Informationsflüssen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit.

Drei Stufen

Ein nachvollziehbarer Weg mit klaren Grenzen.

Die Stufen bauen inhaltlich und technisch aufeinander auf. So bleibt transparent, welche Unterstützung heute verfügbar ist und welche Entwicklung erst unter definierten Voraussetzungen folgt.

  1. Stufe 1 · Grundlage Website

    Informationen zur guten Organisation häuslicher Pflege

    Die öffentliche Website vermittelt pflegenden Familien, warum einzelne Themen für eine sichere und verlässliche häusliche Pflege wichtig sind und wie sie zusammenhängen. Sie soll dabei helfen, möglichst von Anfang an eine tragfähige Struktur zu entwickeln, bevor der Pflegealltag unübersichtlich wird.

    • Die Bedeutung zentraler Themen wie Medikamente, Termine, Dokumentation, Notfallvorsorge und Aufgabenverteilung verständlich machen
    • Zusammenhänge und mögliche Folgen aufzeigen, damit Familien Prioritäten erkennen und informierte Entscheidungen treffen können
    • Von Beginn an klare Zuständigkeiten, Routinen und Informationswege fördern, um Fehler, Versorgungslücken und Überforderung im weiteren Verlauf möglichst zu vermeiden
    Nutzen Eine verlässliche Informationsquelle, die grundlegendes Verständnis fördert und die frühzeitige, präventive Beratung pflegender Familien unterstützt.
  2. Stufe 2 · Ab Januar 2027 Digitale Anwendung

    Die App zur Unterstützung pflegender Familien

    Ab Januar 2027 überträgt die Homecare-Assistant-App die in Stufe 1 vermittelte Struktur in den Pflegealltag. Sie wird pflegende Familien digital dabei unterstützen, wiederkehrende Aufgaben zuverlässig zu bewältigen, Informationen ohne großen Aufwand festzuhalten und alle Beteiligten auf einem gemeinsamen Stand zu halten.

    • Tagesphasenbezogene Erinnerungen für wiederkehrende Aufgaben und wichtige Routinen
    • Mühelose Dokumentation relevanter Beobachtungen, Maßnahmen und Ereignisse
    • Automatisierte Berechnung von Fristen und rechtzeitige Hinweise auf anstehende Termine
    • Übersetzungsfunktionen für Familien mit Migrationshintergrund
    • Standardisierte PDF-Berichte für Übergaben und Gespräche mit professionell Beteiligten
    • Ein gemeinsamer Informationspool für alle beteiligten Familienmitglieder
    Nutzen Mit der App wird Homecare Assistant ein speziell für die Anforderungen der häuslichen Pflege optimiertes Organisationstool anbieten. Es soll sowohl allein pflegende Angehörige als auch pflegende Familien spürbar dabei unterstützen, die vielfältigen organisatorischen Anforderungen des Pflegealltags zu bewältigen.
  3. Stufe 3 · Perspektive Rechtsrahmen ausstehend

    Die App um Künstliche Intelligenz erweitern

    In Stufe 3 soll die App um KI-Funktionen erweitert werden, die vorhandene Pflegedokumentation als individuellen Kontext nutzen. Insbesondere wenn Fachleute nicht unmittelbar verfügbar sind, könnten Angehörige bei unbekannten Herausforderungen sofort eine auf ihre dokumentierte Pflegesituation abgestimmte Unterstützung erhalten.

    • Vorhandene Einträge aus der Pflegedokumentation als individuellen Kontext berücksichtigen
    • Bei unbekannten Herausforderungen jederzeit sofortige und situationsbezogene Orientierung geben
    • Technisch bereits umsetzbare KI-Funktionen erst anbieten, wenn ein rechtssicherer Einsatz individualisierter Antworten im medizinisch-pflegerischen Kontext möglich ist
    Nutzen Die KI-Erweiterung könnte Angehörige gerade in Situationen unterstützen, in denen professionelle Hilfe nicht unmittelbar erreichbar ist. Sie soll eine individuell angepasste erste Orientierung geben, fachliche Beratung, Diagnose und Therapieentscheidung jedoch nicht ersetzen.

Im fachlichen Austausch

Sie möchten den Entwicklungsweg begleiten?

Wir freuen uns über den Austausch mit Pflegeberatung, Medizin, Pflegepraxis, Wissenschaft und weiteren Akteuren der Versorgung.

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